Fröhliche Weihnachten

 

Und heute kam der Nikolaus,packte ein blaues Auto aus:  

 

Familie Sommer aus Weiterstadt bekam ein neues Auto und anstatt,

Matthias und Linda Sommer, Erik Bogorinski von FeSM e.V.
Matthias und Linda Sommer, Erik Bogorinski von FeSM e.V.

das alte noch zu Geld zu machen, sie sich lieber freu’n am Kinderlachen,

der fünfen von Familie Schmidt, denn jetzt können endlich alle mit.

Alleinverdienender Familienvater, 36 Jahre alt, gelernter Dachdecker, erlitt 2010 einen Bandscheibenvorfall und ist  nach erfolgreicher Operation seither trotz intensiver Suche ohne Arbeit . Seine dringendster Wunsch ist es, mit einem neuen Arbeitsplatz, seiner Ehefrau und seinen fünf Kinder (im Alter zwischen 1 und 12 Jahrenen) wieder ein „normales“ Leben ermöglichen.

Viele wissen doch aus eigener Erfahrung und noch mehr sehen täglich, was es bedeutet:

Unverschuldet seine Arbeit zu verlieren und ausgegrenzt zu werden!

Keiner kann sich heute noch seiner Arbeit und vor allem seiner Gesundheit sicher sein. Es ist bedauerlich, dass unsere Gesellschaft  so kalt geworden ist und oft genug einfach über solche Schicksale hinweggeht, als wäre sie nicht beteiligt. 

 

Hier hat ein junger Mensch einen Beruf erlernt, gearbeitet, eine Familie gegründet und der Gesellschaft mehr Kinder geschenkt als die meisten. Und doch gibt es nicht wenige, die einen solchen Menschen dann als „Schmarotzer“ bezeichnen, wenn dieser auf die Solidargemeinschaft einmal angewiesen sind.

 

Vielleicht gibt es ja doch den Weihnachtsmann, der dieser jungen Familie ein Arbeitsplatz-Angebot auf den Gabentisch legen kann?

 

(Angebote bitte an info@fesm.de oder per Post an unsere Geschäftsstelle)

Persönlich möchte ich zum Verhalten vieler in dieser unserer Gesellschaft noch folgendes sagen: 

Diejenigen, die vorschnell über andere Menschen urteilen, die die Gesellschaft als Selbstbedienungsladen eigener Vorteile ansehen, selbst aber nicht bereit sind, ihren Anteil beizutragen, das sind die wahren Schmarotzer! Denn so viel Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zahlt keiner dieser "Gutverdiener" als dass dies nur annähernd die Kosten für ein Kind von der Geburt bis hin zum Erwerbsleben decken könnte. Und das ist nur die finanzielle Betrachtung.

 

Ums sarkastisch zu sagen:

 Denkt daran… Eure Pflege im Alter bestimmen die Jungen!

 Darüber sollte man einmal nachdenken, wenn es das nächste Mal heißt:

Hartz VI Empfänger sind faul, arbeitsscheu usw.

 

Einen fröhlichen und hoffentlich auch etwas nachdenklichen Nikolaustag

wünscht Ihnen

Ihr Erik A.C. Bogorinski

 

(©06.12.2011)