Mit Beiständen zum Amt!

 

Keiner muss allein zum Amt!

 

Alleine beim Amt – in vielen Fällen fühlen sich Betroffene allein durch diese Gesprächssituation eingeschüchtert. Hier kann ein Beistand deutlich zur Entkrampfung der Situation beitragen, indem er den Sachverhalt vielleicht besser darstellen kann, die Situation der/s Betroffenen „übersetzt“ oder bei der Verhandlung einfach nur den Rücken stärkt.

Das Amt zeigt sich in der Regel ganz anders, wenn „die Kunden” der ARGE, der Kreisargentur für Beschäftigung (KfB) o.ä. dort nicht mehr alleine erscheinen. Schon ein „stiller“ Mensch als Beistand kann das Verhalten der Behörden-Mitarbeiter/-innen in Richtung Höflichkeit, Anstand, sachlicher Erfüllung der Leistungsansprüche sowie individueller Hilfeplanung und Weiterem positiv beeinflussen.

Ein Beistand benötigt keine detaillierten Rechtskenntnisse. Wichtig ist, dass er/sie die Ruhe bewahren kann sowie ein gewisses Grundwissen und kommunikative Fähigkeiten im Umgang mit Behörden mitbringt. Darüber hinaus sollte der Beistand den „Fall” kennen und etwas über die rechtlichen Anspruchsvoraussetzungen wissen. Natürlich müssen sich „Kunde” und Beistand einig sein über die Zielsetzung ihres Auftritts. Dann steht einem erfolgreichen und entspannten Termin nichts mehr im Weg, was ich schon häufig als Vertreter von FeSM e.V. live erleben durfte.

 

Das Thema „Bevollmächtigte und Beistände regelt der § 13 SGB X.

 

Alle weiteren Informationen erhalten sie unter info@fesm.de oder Tel: 06150-2430